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Kalte Heimat

Projektträger: Nyx e. V.
Kategorie: Abbau von Vorurteilen
Fördersumme: 4.000,- €

1945ff. Wie ging man nach Kriegsende in Deutschland mit den Flüchtlingen und Vertriebenen um? Damals, als Gemeinden über Nacht 500 Fremde zugewiesen bekamen. Als an der Oder Tausende campierten und nicht vor- und zurückkonnten. Als Städte Zugssperren ausriefen und die Solidarität in ländlichen Regionen ausblieb. Schon damals fragte man sich: Wie sollen wir das schaffen? Seitdem sind viele Millionen Menschen bei uns angekommen. Russland-Deutsche und Rumänien-Deutsche, Kriegsflüchtlinge aus Vietnam und Bosnien, Menschen aus Afrika, Asien, Europa … Wie hat sich unsere Gesellschaft seitdem verändert? Wie nehmen wir heute Fremde bei uns auf? Das dokumentarische Theaterprojekt »Kalte Heimat« verknüpft die alten Geschichten von Vertreibung und Verlust mit dem Neuen, Unbekannten, welches unsere Gesellschaft heute spürbar in Aufregung versetzt. Vertriebene, ehemals Geflüchtete und Spätaussiedler*innen erzählen vom Ankommen in Deutschland und treffen auf Menschen, welche neu hier sind und von denen viele nicht wissen ob sie bleiben dürfen. »Kalte Heimat« ermöglicht Begegnung, Kennenlernen und Diskurs über alle Altersgrenzen, indem die „Jungen“ und die „Alten“ sich austauschen.