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Ein ganz gewöhnlicher Jude

Projektträger: Theaterwerkstatt Augsburg
Kategorie: kulturell-pädagogisches Angebot
Fördersumme: 1.300,- €

“Ein ganz gewöhnlicher Jude“ ist ein Theaterstück von Charles Lewinsky, unter Regie von Jürg Schlachter. Dabei geht es um den Journalisten Emanuel Goldfarb. Als nach dem Holocaust in Deutschland lebender Jude will Goldfarb nichts weiter sein als ein ganz gewöhnlicher Mensch, ein ganz gewöhnlicher Jude. Doch die Gesellschaft drängt ihn in die Rolle des Außenseiters, weniger durch antisemitische Vorurteile als vielmehr durch demonstrativ bekundete Judenfreundlichkeit. Das Stück wird an Schulen ab Jahrgangsstufe neun aufgeführt, in der Regel handelt es sich um Gymnasien. Aber geeignet ist es für alle Schularten. Die Schulen verbinden die Aufführung des Stücks in der Regel mit einem vorherigen Besuch in der KZ Gedenkstätte Dachau. Die Aufführung stellt ein Bindeglied zwischen dem Schicksal der Juden während der Zeit des NS Regimes und jüdischem Leben heute dar und thematisiert aktuelle antijüdische Klischees und Vorurteile. Ein Besuch des Jüdischen Museums Augsburgs wird den Schulen zusätzlich empfohlen. In einer anschließenden Diskussion werden die aktuellen antijüdischen Übergriffe thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler werden über das Thema Antisemitismus in seinen unterschiedlichen Ausprägungen informiert. Insgesamt sind 5 Aufführungen geplant.